Makedonien – Vom Adlerhorst zum Weltreich

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Amnesty kritisiert Griechenland

Amnesty kritisiert Griechenland, Ausländer und Flüchtlinge würden wie Kriminelle behandelt.

Die Gewalt gegen Migranten in der hellenischen Republik hat nun auch Amnesty International zum Handeln veranlasst.

Rassismus in Griechenland

Rassismus in Griechenland

Amnesty International hat die hellenische Regierung zu einem sofortigen Stopp der massenhaften Verhaftungen von Flüchtlingen aufgefordert. Die Menschenrechtsorganisation wirfst Makedoniens südlichem Nachbarn vor, gesetzestreue Migranten wie Kriminelle zu behandeln. Im Schreiben von Amnesty International heißt es, der erniedrigende Umgang und die unmenschlichen Bedingungen, denen die Flüchtlinge ausgesetzt sind, müssen sofort aufhören. Die Polizei der hellenischen Republik stellt Menschen nur wegen ihrer Hautfarbe unter Verdacht und nehme sie fest, beklagt die Menschenrechtsorganisation.

Unterdessen  hat die hellenische Republik ihre Offensive zur Bekämpfung illegaler Einwanderung auch am vergangenen Wochenende fortgesetzt. Seit der vergangenen Woche sind etwa 7.000 Migranten festgenommen worden. Geschätzte 2.000 der festgenommenen Migranten wurden angeblich unter dem Verdacht des illegalen Aufenthalts in der hellenischen Republik verhaftet. Die hellenische Republik gilt seit längerem als eines der wichtigsten Durchgangsländer von Flüchtlingen auf dem Weg nach Mitteleuropa und in andere EU-Staaten.

Die gegenwärtige Situation in Griechenland ist brisant. Aufgrund der ohnehin problematischen Lage, in der sich das Land befindet, kommt das Problem mit den Migranten äußerst ungelegen.

Auch die Republik Makedonien fordert einen anderen Umgang mit den Flüchtlingen. Es kann nicht sein, dass Menschen die Hilfe ersuchen wie Vieh behandelt werden. Auch andere Nachbarländer wie Bulgarien zeigten sich besorgt in diesen Tagen.

Hilfsangebote im Umgang mit den illegalen Flüchtlingen in der hellenischen Republik liegen Athen vor. Sie müssten lediglich genutzt werden. Doch Athen hat offenbar keinen Bedarf an Hilfe im Umgang mit den Migranten, sondern löst das Problem lieber selbst mit brachialen Methoden, die einem zivilisierten EU-Land nicht würdig sind.

Mittlerweile herrscht in Athen eine Lynch-Stimmung gegenüber Ausländern. Etliche Übergriffe mit Todesfolge sind zu beobachten. Einige sprechen von Hinrichtungen auf offener Straße. Die Stimmung verschärft sich durch die Politik der hellenischen Republik.

Die hellenische Regierung unter Ministerpräsidenten Antonis Samaras führt ihre Politik der Härte gegenüber Migranten weiter fort. Jede Woche werden tausende illegaler Einwanderer bei Razzien verhaftet. Dabei gehen die Kräfte sehr brutal vor, so ausländische Beobachter. Das Ergebnis ist, dass die Bürger vielerorts erst recht aufgebracht sind und die ohnehin fremdenfeindliche Stimmung weiter aufgeheizt wird.

Dringend besteht Handlungsbedarf seitens der europäischen Gemeinschaft. Griechenland muss mit dieser Handhabe sofort aufhören, so hochrangige Politiker in Brüssel.

Ein demokratisches Land und Teil der europäischen Gemeinschaft, sollte nicht ein so hässliches Gesicht zeigen.

Der südliche Nachbar Makedoniens erkennt bis heute keine ethnischen Minderheiten an.  Es wird international bemängelt, dass Griechenland die Gesetze und Bestimmungen für Menschenrechte bis heute nicht in vollem Umfang umgesetzt hat. Vielmehr verletzt Griechenland die Menschenrechte der in der hellenischen Republik lebenden ethnischen Minderheiten wie die der Makedonen, Türken, Albaner, Roma und anderer.

Seit der Eroberung des ägäischen Teils von Makedonien im Jahre 1912 durch die Hellenen sind Personennamen, Ortsnamen und andere geographische Namen durch hellenische ersetzt worden. Die ansässige makedonische Bevölkerung wurde zum Teil umgesiedelt, vertrieben, enteignet und umgebracht. Eine offizielle Entschuldigung für dieses Vorgehen hat es seitens der hellenischen Republik bisher nicht gegeben.

Bis heute existiert kein Selbstbestimmungsrecht für Minderheiten in Griechenland.

Mit Sorge um die makedonische Minderheit im Norden der hellenischen Republik, appelliert die Republik Makedonien an den südlichen Nachbarn, seinen Umgang mit Nichtgriechen zu überdenken und für einen besseren Schutz von Minderheiten und Ausländern zu sorgen.


 

 

Kategorie: Panorama

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