Makedonien – Vom Adlerhorst zum Weltreich

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Das antike makedonisches Alphabet

Das antike makedonische Alphabet

antikes makedonisches Alphabet von 800 vor Cristus bis 864 nach Christus

antikes makedonisches Alphabet von 800 vor Cristus bis 864 nach Christus

Das antike makedonische Alphabet fand überregionale Verwendung von ca. 800 v.Chr. bis 864 n.Chr. wo es dann durch die von Kyrill & Method entwickelte Glagoliza ersetzt wurde. Seit ca. 1000 n.Chr. wird das moderne makedonische Alphabet genutzt; bekannt als das „Kyrillische Alphabet“. Etwas irreführend, da das Alphabet 150 Jahre nach dem Tod Kyrills in Makedonien weiterentwickelt wurde und den Namen „makedonisches Alphabet“ hat.

Ab 1100 führen Bulgarien, Serbien und Russland das makedonische Alphabet in angepasster Form ein. Das antike makedonische Alphabet wird heute noch in Griechenland, Athos und Zypern verwendet.

Akragas

Akragas

Das antike makedonische Alphabet wird heute nur noch von Griechen verwendet und ist seit 1836 weltweit bekannt als „griechisches Alphabet“. Einhergehend mit der Staatsgründung Griechenlands und der alleinigen Verwendung des makedonischen Alphabetes durch die Griechen, hat sich die Bezeichnung „griechisches Alphabet“ etabliert. Die Namen der Buchstaben haben im Griechischen jedoch keine Bedeutung. Die Namen der Buchstaben wurden ihnen von Makedonen gegeben und haben auch nur im Makedonischen eine Bedeutung.

König Karanos von Makedonien führte diese neue makedonische Schrift ein, als er aus Argos (Pelasgo) auszog und in Aigai, das weiter nördlich lag, das makedonische Königreich gründete (ca. 798 v.Chr.). In Argos wurde bis dahin ein älteres pelasgisch-makedonisches Alphabet genutzt. Siehe auch mykenisches-Makedonisch.

Die Phönizier als pelasgischer Stamm des östlichen Mittelmeeres nutzten das pelasgisch-makedonische Alphabet in einer angepassten Form ebenfalls. König Karanos von Makedonien passte die alte Schrift den nördlichen Dialekten seines neuen Königreiches an. Die Laute der nördlich der Peloponnes lebenden pelasgischen Stämme erforderte eine Anpassung der bis dato im Süden verwendeten Schrift. Ein weiteres Motiv könnte gewesen sein, dem ersten Staat Europas ein Erkennungsmerkmal in Form der eigens bei Staatsgründung entwickelten Schrift zu geben.


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