Makedonien – Vom Adlerhorst zum Weltreich

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Die Identität der Seevölker

Die Identität der Seevölker

Im östlichen Mittelmeer und der Ägäis einfallende „Fremdvölker“ werden von den Historikern für den Niedergang vieler alter Hochkulturen im Mittelmeerraum  verantwortlich gemacht. Doch wer waren diese „Fremdvölker“? Einfallende indoeuropäische Hellenen, wie manche glauben, oder einfach nur gut organisierte Piraten?   

Seevölker in der Schlacht mit Ramsis III.

Seevölker in der Schlacht mit Ramsis III.

Die Bezeichnung „Seevölker“ gilt als Sammelbezeichnung für die in ägyptischen Quellen des Neuen Reichs beschriebenen „Fremdvölker“, die Anfang des 12. Jh. v. Chr. eine ernste Bedrohung für Ägypten wurden. Aufzeichnungen unter Ramses III. beschreiben das Einfallen dieser „Fremdvölker“ ebenso wie die konkreten Kampfhandlungen, die hauptsächlich in Nordägypten stattfanden. Forscher nehmen an, dass es sich um die gleichen Angreifer handelt, die etwa zur selben Zeit (ca. 1192 v. Chr.) Ugarit angegriffen haben.

Die Seevölker in einer Reliefzeichnung

Die Seevölker in einer Reliefzeichnung

Diese Angreifer werden in der Fachwelt „Seevölker“ genannt und sind nach Auffassung der Forscher für eine Reihe weiterer Zerstörungen und Umwälzungen im gesamten östlichen Mittelmeerraum verantwortlich. Bisher ist es den Forschern jedoch nicht gelungen, die Identität dieser sogenannten „Seevölker“ festzustellen. Den Ausdruck „Seevölker prägte der französische Ägyptologe Gaston Maspero, um die unter Ramses III. bezeichneten „Fremdvölker“, welche auch auf den Reliefs von Medinet Habu abgebildet sind, zu benennen. Mittlerweile gibt es zwar viele Hinweise, die von der Identität der „Fremdvölker“ zeugen, jedoch hält sich die Fachwelt vorerst zurück und bleibt bei der Bezeichnung „Seevölker“. Offenbar reichen die bisherigen Erkenntnisse der Fachwelt noch nicht aus, die Identität sicher zuzuordnen.

Namen diverser Völker die in Zusammenhang mit den „Seevölkern“ gebracht werden und deren Quellen

Name Amarna Ramses II. Merenptah Ramses III.
Luka
Šardana
Šekeleša
Turiša
Aqi-waša
Danu
Tjeker
Peleset
Wašaš

Inschrift des Merenptah

Pelest Krieger auf einem Relief in Medinet Habu

Pelest Krieger auf einem Relief in Medinet Habu

Aus Inschriften in Karnak und Athribis aus dem 5. Jahr des Merenptah ist die Schlacht bei Sais zu etnehmen, bei welcher eine Koalition aus Libyern und „Seevölkern“ Ägypten angegriffen haben. Der libysche Herrscher Meria soll das libysche Heer angeführt haben. Dieses wurden von Hilfstruppen der Šardana, Šekeleša, Aqi-waša, Luka, Turiša, Mešweš, Tjehenu und die Tjemehu unterstützt. So jedenfalls deuten viele Forscher die Inschriften aus Karnak und Athribis.

Das Reich der Hethiter wird ebenfalls zur selben Zeit von den „Seevölkern“ angegriffen. Die Hethiter sollen wie beim Anblick nahender Windhunde auf die Knie gefallen sein, so eine Inschrift. Die Übersetzung stammt aus dem Ägyptischen, wenn man die Inschrift aber aus der pelasgisch-makedonischen Sprache heraus übersetzt so heißt es in der genannten Inschrift; „Die Peiniger von den Göttern kamen aus Asur“. Mit Asur ist im pelasgisch-makedonischen Assyrien gemeint. Weiteres Zitat aus dieser Inschrift; „Bleibende Angst für die Herzen der Mešweš, zerbrochen ist das Land Tjemhu*. Lebu wurde aus unserem Ta Meri* („Geliebtes Land“) verdrängt; es kann nun wieder die Strahlen von Aton* sehen, weil das Unwetter über Kemet verjagt wurde.“* Mit Land „Tjemhu“ ist nach Einbeziehung der pelasgisch-makedonischen Sprache „Das bebaute Land“ gemeint.  Ta Meri wurde mit „Geliebtes Land“ übersetzt bedeutet aber nach der pelasgisch-makedonischen Übersetzung „dunkle Gegner“, mit Aton ist im pelasgisch-makedonischen „hell erleuchten“ gemeint. Mešweš ist von einigen Sprachwissenschaftlern als Bezeichnung für einen Stamm interpretiert worden, aus pelasgisch-makedonischer Übersetzung bedeutet Mešweš jedoch „Mond“ und auch „Monat“. Im heutigen makedonisch „Mesec“ = „Mond“. Wenn man die ägyptische Quelle nun aus dem pelasgisch-makedonischen heraus übersetzt ergibt sich demnach folgendes;

„Die Peiniger der Götter kamen aus Asur, einen Mond (= Monat) lang blieb die Angst, das bebaute Land wurde zerstört. Die dunklen Gegner wurden besiegt, das Land konnte wieder hell erleuchten.“ (Hinweis: Linguistische Methode der Übersetzung; heutiges makedonisch so wie das gesprochenen Sanskrit, welches dem Pelasgisch-makedonischen um 12.Jh.v.Chr. am nähsten ist. Übersetzt durch Dejan Pavlović)

Inschrift in Medinet Habu

Einem Bericht aus dem 8. Regierungsjahr von Ramses III. ist zu entnehmen;

„Ich, Ramses III., schütze Ägypten, indem ich die Angreifer abwehre. Die Fremdländer vollzogen alle zusammen die Trennung von ihren Inseln. Sie zogen fort und verstreut sind im Kampfgewühl die Länder auf einen Schlag. Nicht hielt irgendein Land vor ihren Armeen stand; und die Länder von Hatti, Qadi, Qarqemiš, Arzawa, und Alasia an waren entwurzelt auf einen Schlag. Es wurde ein Lager aufgeschlagen an einem Ort im Inneren von Amurru. Sie vernichteten seine Leute und sein Land, als sei es nie gewesen. Sie kamen nun, indem die Flamme vor ihnen bereitet war, vorwärts gegen Ägypten ….
Die Pelest, Sikeler, Šekeleš, Danunäer und Wašaš,verbündete Länder, legten ihre Hände auf alle Länder bis ans Ende der Welt; ihre Herzen waren zuversichtlich und vertrauensvoll: Unsere Pläne gelingen.“
 Laut Auszug aus der Inschrift im Totentempel des Ramses III. in Medinet Habu

Kriegsgefangene der Ägypter auf einem Relief in Medinet Habu

Kriegsgefangene der Ägypter auf einem Relief in Medinet Habu

Auf etlichen Reliefs im Totentempel von Ramses III. in Medinet Habu sind die Fremdvölker dargestellt. Die offenbar miteinander verbündeten Gegner Ägyptens wie Tjeker, Danunäer,Šekeleš, Sikeler und die Wašaš werden mit unterschiedlicher Ausrüstung dargestellt, die Pelest tragen einen auffälligen Helm mit Federkrone. Für die Darstellungen im Totentempel von Ramses III. gibt es Parallelen in Enkomi die nahezu detailgetreu selbiges zeigen. Die Träger eines Hörnerhelms ohne Aufsatz stellen wohl die Scherden dar. Diese Art der Hörnerhelme wurden als Zeichnung auch in Mykene (mykenische Kriegervase), und ebenfalls auch in Enkomi gefunden. Die Forscher meinen, dass es sich bei den Stirnbandträgern auf den Darstellungen um die „Šekeleš“ handelt.

Hellenischer-Römischer Kriegsgott Mars / Ares

Hellenischer-Römischer Kriegsgott / Ares

Die „Seevölker“, oder auch Fremdvölker, werden einheitlich mit einem recht kurzen Rock und in der Regel bartlos dargestellt. Meist tragen sie eine Art Panzer und sind bewaffnet mit einem runden Schild, einem Speer oder Lanze und oft auch mit Schwertern.

Die Schiffe der „Seevölker“ sind einheitlichen Typs und mit Segeln ausgestattet. Ein besonderes Merkmal dieser Schiffe ist ein auffälliger Vogelkopf an beiden Enden, was mögliche Hinweise zur Identität der Fremdvölker geben kann. Ob die Schiffe Ruder besaßen ist ungeklärt, wird aber von den meisten Forschern angenommen. Die Details zur Kleidung der „Seevölker“ ist auf allen Darstellungen gleich und gibt entscheidende Details zu erkennen. Danach ist die von den „Seevölkern“ getragene „Tracht“  eindeutig dem Mittelmeerraum zuzuordnen; ebenso nach wissenschaftlichen Untersuchungen auch deren Schiffe.

Hellenische Vase

Hellenische Vase

Mit dem Aufkommen der Hellenen wird das Symbol mit dem Vogel wiederholt auf hellenischen Artefakten festgestellt. Auch die in ägyptischen Quellen beschriebene Bekleidung der “Seevölker” weist verblüffende Ähnlichkeiten zur hellenischen auf. Viele Forscher sind sich darüber einig, dass die Erkenntnisse, die man bisher gewonnen hat, noch nicht ausreichen, um eine abschließende Zuordnung vornehmen zu können. Man müsse die Artefakte intensiver untersuchen – auch unter Einbeziehung der Möglichkeit, das es sich bei den „Seevölkern“ möglicherweise um einfallende Hellenen gehandelt hat.

Quellen der Hethiter aus Ugarit zu den „Seevölkern“ 

Reich der Hethiter ca. 12.Jh.v.Chr

Reich der Hethiter ca. 12.Jh.v.Chr

Gegen Ende der Bronzezeit ergaben sich ab etwa 1220 v. Chr., wie oben bereits bei den Ägyptern beschrieben, einschneidende Veränderungen und Umwälzungen im gesamten östlichen Mittelmeerraum. Auch der Seehandel zwischen den alten Reichen war betroffen. Bereits zu Beginn der Invasion durch die „Seevölker“ zeigten sich bei den Hethitern um 1210 v. Chr. erste Schwierigkeiten in der Grundversorgung. Das befreundete Ägypten unterstützte die Hethiter insbesondere mit Getreidelieferungen. Dennoch gelang es den Hethitern nicht, die Versorgung im Reich sicherzustellen. Auch das Ausweichen auf andere Siedlungsgebiete scheiterte. Archäologen sehen sich durch Funde und schriftliche Dokumente bestätigt, dass es zu einem globalen Zusammenbruch des gesamten Handels, bis auf wenige Gebiete in der Ägäis, gekommen ist.

Angreifende Fremdländer Relief in Medinet Habu

Angreifende Fremdländer Relief in Medinet Habu

Offenbar setzte durch die plündernden „Seevölker“ eine Fluchtwelle in der gesamten Region ein. Beispielsweise ist auf dem Relief in Medinet Habu zu sehen, wie Familien mitsamt Hab und Gut auf Karren ihre Heimat verlassen. Über das Ziel dieser Familien lässt sich nur spekulieren; manche Forscher glauben, die Flüchtlinge seien erst nach Hatti oder Kizzuwata oder in die Lavante und Zypern geflohen. Die zur See erfolgenden Angriffe der „Fremdländer“ können und dürfen nicht losgelöst von diesen Flüchtlingswellen gesehen werden. Einige Forscher glauben auf dem Relief in Medinet Habu eine einsetzende Völkerwanderung interpretieren zu können, die losgelöst von den Kriegszügen der „Seevölker“ zu betrachten ist, jedoch gilt diese Interpretation in der Fachwelt allgemein als unseriös.

Mögliche Route der "Fremdländer"

Mögliche Route der „Fremdländer“

Auch die Insel Zypern wurde nach den „Alašija-Briefen“ von nicht benannten „Feinden“ angegriffen. Diese Feinde sollen nach der Zerstörung aber weiterzogen sein. Die Forscher gehen davon aus, dass es sich ebenfalls um die sogenannten „Seevölker“ handelte. Die mächtige Flotte Ugarits wurde vom hethitischen Herrscher an die kleinasiatische Südküste verlegt und dort zur Verteidigung eingesetzt. Ugarit verstärkte auch seine Truppen im hethitischen Kernland, unterhielt jedoch kaum noch eigene Verteidigungstruppen. Das nun fast schutzlose Ugarit wurde durch die „Fremdländer“ von See aus angegriffen und zerstört. In der letzten Korrespondenz aus Ugarit spricht man von sehr verlustreichen Kämpfen des hethitischen Herrschers in der Gegend der sogenannten „Lukka-Länder“.

Überholte Hypothesen diverser Althistoriker

Eine Zeit lang nahmen viele Althistoriker, Archäologen und Sprachwissenschaftler an, dass es sich bei den „Seevölkern“ um indoeuropäische „Illyrer“ gehandelt habe. Das Vordringen der Illyrer führte nach Meinung dieser Forscher zum Niedergang der mykenischen Kultur auf der südlichen Balkanhalbinsel. Teilweise wurden die Illyrer auch für den Untergang des Hethiterreichs unter Šuppiluliuma II. verantwortlich gemacht. Diese Hypothesen wurden mittlerweile als absurd abgetan. Auch sahen einige Althistoriker die „Seevölker“ schlicht als plündernde Piraten, andere vermuteten, bei den „Fremdländern oder Seevölkern“ habe es sich um Mykener gehandelt. Diese Hypothese konnte nicht untermauert werden, allein aus der Tatsache heraus das die pelasgischen Mykener gute Beziehungen zu Ägypten und zum Hethiter-Reich unterhielten. Diese hätten bei einem Angriff durch die Mykener diese auch namentlich benannt und sie nicht „Fremdländer“ genannt. Abgesehen davon hätte dann Ägypten unter Ramses III. nicht Hilfstruppen aus Mykene und von anderen pelasgischen Stämmen bekommen.

Die Herkunft der „Seevölker“ ist im Schwarzen Meer oder in Kleinasien zu suchen.

Wenn man die ägyptischen, hethitischen und pelasgisch-mykenischen Quellen berücksichtigt, so kommt man zu folgendem Ergebnis:

Der pelasgisch-makedonischen Übersetung nach kommen die „Fremdländer“ aus Osten. Die Pelasger benennen die „Seevölker“ mit aus „Asur“ kommend. Ob Assyrien oder ob die Gegend Assyriens gemeinst ist, gilt als umstritten. Auch in der Deutung ist man sich unschlüssig ob mit Asur die Himmelsrichtung Assyriens gemeint ist, oder Assyrien selbst.

Aus ägyptischen Quellen weiß man, welche Bekleidung die „Seevölker“ trugen und über welches Kriegsgerät sie verfügten. Auch diese Angaben deuten nach Assyrien oder eine benachbarte Region des östlichen Mittelmeeres. Wenn man die ägyptische Bezeichnung „Hau-nebut“, was die „Seevölker“ meint, aus dem Pelasgisch-Makedonischen übersetzt, so ergibt sich: „vom Himmel“. Das deutet darauf hin, dass weder die Ägypter noch die anderen Reiche der Region diese „Fremdvölker“kannten und diese wie „vom Himmel“ fielen. Dies spricht gegen Assyrien, da diese bei den Ägyptern wie auch bei den Hethitern bekannt waren.

Mögliche Routen der Seevölker

Mögliche Routen der Seevölker

Die Möglichkeit, dass die „Seevölker“ vom Schwarzen Meer aus in die Ägäis einfielen, halten viele Forscher für plausibel. In dem Zusammenhang passt auch das plötzliche Auftauchen der Indoeuropäer (ca. 1100 v.Chr.). Sprachwissenschaftler setzen sich gegenwärtig mit der Theorie einer möglichen Einwanderung der „Seevölker“ vom Schwarzen Meer auseinander. Überlieferungen zur Sprache der „Seevölker“ sind nicht vorhanden.

Sprachen der Ägäis um 800 v.Chr.

Sprachen der Ägäis um 800 v.Chr.

Einige Linguisten stellen dennoch eine Verbindung zwischen den proto-griechischen Mundarten und dem Einfallen der „Seevölker“ her. Da es von den proto-griechischen Mundarten keine schriftlichen Belege gibt, und das „Proto-Griechisch“ lediglich eine Vermutung einiger Forscher darstellt, nehmen die Sprachwissenschaftler an, dass bis zum Aufkommen des Schriftgriechischen etwa um 800 v.Chr., die proto-hellenischen Mundarten verloren gegangen seien. Wenn man sich das Verbreitungsgebiet der hellenischen Sprache um 800 v.Ch. anschaut, so stellt man fest, dass es lediglich wenige küstennahe Regionen der Ägäis und Kleinasiens sind, in denen die hellenischen Mundarten verbreitet sind. Selbige Regionen wurden um das 12.Jh.v.Chr. von den „Fremdvölkern“ angegriffen.

Wichtiger Hinweis: Die Übersetzungen dürfen nicht ohne Anfrage und unsere Zustimmung anderweitig verwendet werden, sie unterliegen dem Urheberrecht des Übersetzers Dejan Pavlović.


  • Hägar der Schreckliche sagt:

    Schon ein wenig witzig dieser Artikel, der die gewaltigen Schlachten, die es insbesondere nach 1.200 v.Chr. gab, auf einige ägäische Ursprünge oder gar Piraten reduziert.

    Tatsache ist, dass seinerzeit Agypten vom Lande aus aus Richtung Nordeuropa/Atlantik angegriffen wurde, wie auch von Unten vom Mittelmeer aus und zwar mit einer gewaltigen Flotte.

    Die Seevölker und die Angreifer vom Land, wer waren sie und woher kamen sie denn so plötzlich her? Auf Schiffen lebt es sich ja nicht dauerhaft gut. Genauso kann man sich fragen, woher kamen denn eigentlich die vielen Germanenstämme und prügelten sich mit Römern, Mongolen, Griechen etc., teilweise machten sie auch gemeinsame Sache mit ROM um dann, nach Gründung der Gemeinschaft der Franken (= Der Kühnen) Westrom so klein zu machen, dass dann Kaiser Konstatin nach Osten umzog und dort seine neue Hauptstadt initierte (Byzanz genannt, dann Konstantinopel und später wurde daraus Istambul) um nachfolgend vom Osten aus, sich manches vom Kuchen wieder zurückzuholen.

    Also woher kamen sie denn so zahlich, die Seevölker und Germanen?

    Vielleicht war es ja so: Als Phaethon (Meteor) u, 1100-1.200 v. Chr. vor Helgoland niederging (Dort befindet sich das sogenannte Helgoländer Loch)
    siehe
    (http://www.eichner-dresden.de/phaethon/)
    zerstörte er dabei große Teile des atlantischen Inselreiches, die dortigen atlantischen Stämme flohen nach Schweden, Norwegen und anderen nordischen Ländern, nach Nordspanien, Russland und dem schwarzem Meer.
    Als dann die Not größer wurde, gingen sie auch im Mittelmeehr auf Eroberungszüge und siedelten sich an schon bestandenen Handelsstützpunkten an. u.A. die Philister, Troja und Phoenizier waren wohl Atlanter oder hatten mit ihnen viel zu schaffen, genauso wie mit Asur.

    Dieser Exidus wurde in den folgenden Jarhunderten noch verstärkt, weil der Meeresspiegel anstieg und unter Wasser setzte, was Phaethon selbst nicht sofort zerstörte.
    Auch die späteren Wikinger die es als Volk und Nation nie gab, waren schlicht Nordvölker, die vom Norden nach Europa drängten.
    Wikinger wurde einfach von Archäologen als Sammelbegriff verwendet, weil es soviel unterschiedliche Nordvölker und Stämme gab, die nach Mitteleuropa drängten.
    Die sogenannten Wikinger waren zum größten Teil Nordleute, also Germanen, sprich Überlebende und Nachfahren der Atlantis-Katastrophe, die durch das Ansteigen des Meeresspiegels nach und nach noch verschlimmert wurde.
    Alles Quatsch, oder was? Na ja, dass es Atlantis gab, wird eigentlich von keinem ernsthaften Wissenschaftler mehr bestritten, nur wo denn bitteschön! Die Helgoländer These wurde erstmal, wie es sich gehört, vollkommen zerrissen, doch in neuerer Zeit wiegt man durch neuere Indizien und Funde und neue Berechnungen zu Phaethons Reise um die Erde wieder den Kopf und sagt, könnte sein.
    Es gibt derartig viele Hinweise zu Atlantis, nicht nur die Dialoge von Platon (Kritias und Timaios), die Regionen und Bauwerke mit Maßangaben und Erläuterungen so genau beschreiben, dass es schon lächerlich anmutet, wenn manche „Wissenschaftler“ meinen, dass wäre nur die Beschreibung eines idealen Staates.
    Doch es gibt so Texte von Herschenden, von Reisenden (z.B. Heredot) das es überhaupt keinen Zweifel gibt, dass das inselreich Atlantis existierte,
    es gibt sogar Klagen über die überaus schwierige Erreichbarkeit, da Schiffe hochseetauglich sein müssen, um via Meerenge Gibraltar/Atlantik sich dann über damals schlickige Gewässee Basilea zu nähern. Das war nur mit Schiffen möglich, wie sie die Atlanter hatten, die wir heute fälschlich als Wikingerschiffe bezeichnen.
    Wenn man ein wenig googelt findet man also eine Fülle von Quellen über die Atlanter und damit ändert sich auch die Betrachtung der Geschehnisse, sei es Troja, sei es Asur mit denen auch ein sehr kriegerischer Völkerstamm mitmischte , der blond und blauäugig war, sei es die Phoenizier und Philister und damit natürlich auch die Karthager. Die vielen Rätselhaften Artefakte (U.A. diese kleinen Minitempel) die man auf manchen ägäischen Inseln gefunden hat, waren unter Umständen importierte Handelsware,
    oder Ware, die für Atlanter des Mittelmeers nachgefragt wurden. Natürlich nannten sich Atlanter und ihre Nachfahren genauso wenig Atlanter, wie die Germanen sich Germanen nannten, diese Bezeichnungen kamen vereinfachend von Außen. Die Römer verpaßten den vielen Nordmännern die Bezeichnung Germanen (Ger=Speer/Manen=Männer) weil man einfach einen Sammelbegriff brauchte, denn es gab verwirrend viele Stammes-und Volksbezeichnungen, das macht die Betrachtung schwieriger.
    Diese umfangreichen Invasionen, die in Raten auf Europa zurollten können niemals von ägäischen Rebellen ausgegangen sein, die man als Seevölker anonymisiert, denn dort hatte alles seinen Namen, aber die 5-8 völkischen Volksbenennungen die im Zusammenhang mit den Seevölkern erwähnt werden und bereits am Mittelmeer bekannt und ansässig waren, z.B. die Pelesker, können das Geschehen zwischen -1200 bis +500 (Niedergang Westroms) nicht erklären.
    Warum kamen Freiwillige aus Asur, um Troja zu verteidigen, z.B, Bravo von Troja, der nach dem Untergang nach Trier weiterreiste, wo er hocherfreut auf Asyrer stieß, blond und blauäugig, was anhand von Gemälden und Dokumenten dort noch alles ersichtlich ist und wieso kämpfte in Troja ebenfalls, eindeutig dokumentiert, eine Gruppe von Frauen, die vom Schwarzem Meer, wo seit langen Germanen (Gothen, Vandalen usw.) also mutmaßlich Nachfahrer der Atlanter residierten. Da wird wirklich manches sehr einäugig betrachtet!

  • munin von thule sagt:

    ihre erkenntnisse überraschen mich nicht,denn sie decken sich mit den neueren forschungen im nörtichen europa. zur gleichen zeit sind nachgewiesener weise die schlimmsten sturmfluten im nord- und ostseeraum durch kernbohrungen vor helgoland und auf der doggerbank nachgewiesen worden. etwa zwischen 1800 und 16oo b.c.wurden dadurch viele nordvölker zu wirtschaftsflüchtlingen, so sie den fluten entkamen. diese spuhr führt in den mittelmeerraum. althistoriker, die sich nur an die übersetzungen von hieroglyphen hielten ,mußten automatisch ein einseitiges historisches verständnis erlangt haben.

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