Makedonien – Vom Adlerhorst zum Weltreich

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Griechenlands Euro-Austritt

Weltweite Vorbereitungen zum Euro-Austritt Griechenlands

Griechenlans Drachme statt Euro ?

Griechenlands Drachme statt Euro ?

Offizielle Stellen in Brüssel, Berlin, Paris und Athen halten sich weiterhin bedeckt. Das Griechenland im Euro-Raum bleibt, hält in diesen Tagen wohl kaum jemand für wahrscheinlich. Das Land ist zahlungsunfähig und kann ohne weitere Hilfen seitens der EU keine Rechnung mehr bezahlen. Unterdessen haben Griechen etwa 260 Milliarden US-Doller ins Ausland gebracht. Kaum jemand der Elite des Landes hat auch nur einen Euro im Land. Manche Griechen führen Bargeld mit sich herum und auch nur so viel wie sie grade benötigen.

Die Griechen sind Opfer der unverantwortlichen Politik der vergangenen Regierungen. Man hat genommen so viel es ging und hat das Land schlicht ausgeplündert, so die aufgebrachten Bürger in der hellenischen Republik. Schuld sind die Regierenden, so ist in Athen diesen Tagen zu hören. Sie wollen den Euro behalten, wissen aber, dass Sie es nicht können. Sie wissen auch, dass das Umkrempeln des gesamten Landes Zeit erfordert, Zeit welche sie nicht haben. Man gibt auch der EU eine gewisse Mitschuld an der desolaten Lage. Zu lange habe die EU gesehen, was in Griechenland schief läuft und zu lange war man nachsichtig mit den Verantwortlichen. Nun, wo nichts mehr geht, sollen es die Bürger ausbaden.

Griechenland belegte kürzlich in einer Studie zur Zahlungsmoral den letzten Platz. Es wurden 10 Länder der EU untersucht. Dabei kam heraus, dass sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen ihre Rechnungen nur verzögert zahlen – wenn überhaupt. Der Ausfall liegt bei 43% der gestellten Rechnungen. Wieso das so ist ? Das wurde in der Studie nicht untersucht. Klar ist jedoch, wer kein Geld hat, kann seine Rechnung einfach nicht bezahlen.

Wir haben uns mit Bürgern in der hellenischen Republik unterhalten und erfragt, was die Menschen auf der Straße so denken und wollen.

Die Bürger Griechenlands sind aufgebracht, es fehlt Ihnen an allem. Die notwendigsten Dinge können Sie sich kaum noch leisten. Die Reichen im Land hätten das zu verantworten, so die Menschen auf der Strasse. Sie haben ihre Steuern nicht gezahlt, sie haben das Geld ins Ausland gebracht, sie haben mit den Politikern gemeinsame Sache gemacht bis das Land ausgeblutet ist. Das ist das Bild was die Menschen vor Augen haben.

Wenn man Ihnen nun aufbürdet, weiter zu sparen, noch weniger zu verdienen, noch mehr zu entbehren, dann bestraft man die Opfer dieser Krise. Die Griechen wollen Veränderung zum Wohle aller, aber sie sind nicht bereit, dass auszubaden, was die „Großen“ verbockt haben, so die verbreitete Meinung in Griechenland.

Weltweit agierende Unternehmen sind bereits seit Monaten auf Griechenlands Austritt aus dem Euro vorbereitet. Man sei gewappnet für den Austritt Griechenlands aus dem Euro und habe Vorkehrungen für diesen Fall getroffen.

MasterCard und auch VISA haben Ihre Zahlungssysteme bereits dahingehend programmiert, mit einer neuen Währung in Griechenland den Zahlungsverkehr aufrecht erhalten zu können. Binnen 24 Std. könne auf das neue Zahlungsmittel umgestellt werden, so die Sprecher dieser Unternehmen. Erhebliche Probleme sehe man nicht, so die Verantwortlichen bei MasterCard.

Was bedeutet der Austritt Griechenlands für die Republik Makedonien?

Griechische Unternehmen sind wichtige Investoren in der Republik Makedonien, etwa 16% des gesamten Investitionsvolumens stammt aus der hellenischen Republik. Die Republik Makedonien hat ein Interesse daran, dass Griechenland im Euro verbleibt und seine Krise in den Griff bekommt. Diverse Lebensmitteldiscounter aus Griechenland haben in den vergangenen Jahren viele Filialen in der Republik Makedonien eröffnet und viele Arbeitsplätze dadurch geschaffen. Auch im Bankensektor sind viele griechische Banken in der Republik Makedonien aktiv. Deshalb ist Makedonien sehr daran gelegen, dass sich Griechenland wirtschaftlich erholt und im Euro-Raum verbleibt. Die Republik Makedonien unterstützt die Sparpolitik der hellenischen Republik beispielsweise durch verringerte Zölle. Man ist in Makedonien bemüht, dem südlichen Nachbarn zu helfen. Dennoch haben sich auch makedonische Unternehmen bereits auf den möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Raum vorbereitet.


 

Kategorie: Panorama
  • Defne sagt:

    Die Griechen sind eher Opfer ihrer eigenen, von ihnen selbst gewählten Regierung. Kein Grund rumzuheulen. Steht zu Eurem Müll und entsorgt es nicht in der Ägäis.

  • yoshuar sagt:

    Die Griechen sind Opfer der unverantwortlichen Politik der vergangenen Regierungen

    hehe richtiger wäre:Die Griechen sind Opfer ihrer unverantwortlichen Politik ihrer selbstgewählten vergangenen Regierungen

    :DDD

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