Makedonien – Vom Adlerhorst zum Weltreich

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Hetairoi waren enge Vertraute der Könige im antiken Makedonien

Die Hetairoi (andere Bezeichnung: Hetairos) stammt vom altmakedonischen: ἑταΐροι und bedeutet auf deutsch: Gefährten.

Hetairoi waren enge Vertraute der Könige im antiken Makedonien. Die Hetairoi werden schon in den homerischen Epen in den altmakedonischen Originaltexten ausführlich beschrieben. Auch im Originaltext der Odyssee werden die Gefährten des Odysseus als Hetairoi bezeichnet. Auf der Heimfahrt vom Trojanischen Krieg sollen diese Hetairoi des Odysseus, der Sage nach, alle umgekommen sein.

Makedonische Hetairoi

Tatsächlich hatten die Hetairoi in Makedonien eine ganz besondere Stellung. Die Hetairoi wurden von den makedonischen Königen höchst persönlich ausgesucht und galten als Elite innerhalb der makedonischen Monarchie. Die Hetairoi waren in der Regel am Königshof ansässig und enge Vertraute der makedonischen Könige. Sie waren auch Berater, begleiteten die Könige in Kriegszeiten und marschierten an der Spitze des makedonischen Heeres. Daher verstand man im antiken Makedonien unter dem Begriff Hetairoi hauptsächlich eine militärische Eliteeinheit. Die Hetairoi hatten allesamt eine hohe Position innerhalb der makedonischen Streitmacht. Unter Alexander I. von Makedonien gelten Hetairoi als die Elitereiterei des makedonischen Adels. Sie ritten stets an der Seite des Königs und wurden von diesem angeführt.

Eine relativ kleine Eliteeinheit dieser Hetairoi-Reiterei, etwa 200 bis 300 Mann stark, waren die sogenannten „Ile Basilike“, altmakedonisch für „Der Glanz und die Stärke Eurer Kraft der Sonne“, ein Adelstitel. Abgeleitet vom makedonischen Sonnengott Ile und dem makedonischen Königstitel Basileos.


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