Makedonien – Vom Adlerhorst zum Weltreich

Informationen über Mazedonien

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Mazedonien und die selektive Darstellung der deutschsprachigen Medien

Die Berichterstattung über Mazedonien ist geprägt von einer selektiven Darstellung der deutschsprachigen Medien.


Demo in Mazedonien

Demonstration in Mazedoniens Hauptstadt Skopje

Kürzlich fanden in etlichen griechischen Städten anti-makedonische Demonstrationen statt. Davon war wochenlang in den Medien zu lesen. Vergangene Woche kam die Antwort aus Mazedonien mit einer Gegendemonstration. Doch dieses Mal schwiegen die Medien.  Bestenfalls gab es in einigen lokalen Medien eine Randnotiz zum Geschehen in Mazedoniens Hauptstadt Skopje. 

Proteste in Mazedonien

Massenproteste in Mazedoniens Hauptstadt Skopje

Die Regierung in Mazedonien will um jeden Preis eine Einigung mit Griechenland; koste es was es wolle. Da demontiert man mal kurzerhand die Statue Alexanders des Großen am gleichnamigen Flughafen von Skopje, ändert den Namen des Flughafens gleich mit um in „Internationaler Flughafen Skopje“ und wenn man schon dabei ist, ändert man auch gleich den Namen der Autobahn von Alexander der Große in Straße der Freundschaft. Das war den Mazedoniern dann doch zuviel des guten Willens im Hinblick auf die angestrebte Lösung im Namensstreit mit Griechenland.

Proteste in Makedonien

Proteste in Mazedonien gegen einen Kompromiss mit Griechenland

Die Mazedonier haben kein Problem mit Griechenland, die Mazedonier fühlen sich im Prinzip geschmeichelt, dass so viele Griechen gerne Mazedonier wären und dafür in ganz Griechenland auf die Straße gehen. Bedauerlicherweise kann man den Griechen nur anbieten, die mazedonische Staatsbürgerschaft anzunehmen, wenn sie lieber Mazedonier als Griechen wären. Sie wären dann eine griechische Minderheit in der Republik Makedonien; zur makedonischen Ethnie würden sie selbst dann nicht gehören, sondern blieben das was sie sind: Griechen. Umgekehrt verhält es sich genauso: Ein Mazedonier, egal welche Staatsbürgerschaft er hat, bleibt ethnischer Mazedonier. Somit ist es absolut irrwitzig ernsthaft anzunehmen, Mazedonien würde seinen Namen opfern, damit es eventuell in die Gunst der Griechen fällt und der Weg in die Nato und EU frei wird.

Flagge der Mazedonier

Flagge der Mazedonier

Der Rückhalt für die Regierung Zaev bröckelt. In der mazedonischen Bevölkerung macht sich Unmut breit gegen die Kompromissbereitschaft der Regierung. Viele Mazedonier empfinden die Ansätze der Regierung als erniedrigend und inakzeptabel. Dennoch will die Regierung Zaev eine Lösung im Namensstreit mit Griechenland bis zum Sommer dieses Jahres unter Dach und Fach bringen. Mazedonien steht somit ein heißer Frühling bevor. Möglicherweise hat Zaev die Büchse der Pandora geöffnet, das könnte die gesamte Region destabilisieren und in ein Chaos stürzen. Ohnehin ist der Frieden auf dem Balkan fragil und es braucht nur einen Funken, um den Konfliktherd zu entzünden. Bisher ist es Mazedonien durch kluge Politik gelungen, in all den Balkanwirren der letzten Jahrzehnte friedliche Lösungen zu finden. Hoffentlich gelingt es auch diesmal. Zu lange erduldeten die Mazedonier Anfeindungen ihrer Nachbarn und auch der westlichen Medien, die keinen Seitenhieb gegen Mazedonien ausließen.

Demo in Skopje

Demo in Skopje – Mazedonien

Die Berichterstatter sitzen meist in Sarajevo, Ljubljana, Zagreb oder Wien. Oft auch in Belgrad, Sofia oder Athen. Sachkundig sind die wenigsten Journalisten und übernehmen meist lediglich die Meldungen der Presseagenturen. Kaum ein Journalist verirrt sich nach Skopje oder ist gar dort „stationiert“, entsprechend schlecht informiert sind die westlichen Redaktionen. Möglich, dass dies ein Grund ist für die selektive Berichterstattung vieler deutschsprachiger Medien.

Kategorie: Panorama

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