Makedonien – Vom Adlerhorst zum Weltreich

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Monkodonja – Mykenische Makedonen

Monkodonja – pelasgisch-mykenische Burgfestung auf der kroatischen Halbinsel Istrien.

Monkodonja ist eine Siedlung in der Nähe der Stadt Rovinj in Kroatien auf der Halbinsel Istrien, die schon während der Bronzezeit (1800 bis 1200 v. Chr.) durch pelasgisch-mykenische Makedonen besiedelt war.

Monkodonja

Monkodonja

Die Siedlung war befestigt und zeigt urbane Merkmale. Monkodonja hat eine Länge von ca 260 Metern und eine Breite von etwa 155 Metern. Die Siedlung bestand aus mehreren Unterteilungen. Monkodonja war auf einem Berg errichtet worden und hatte auf dem Gipfel eine Schutzmauer, die etwa 1 km lang und etwa 3 Meter hoch war. Diese umgaben die Akropolis. Durch die komplexe Bauweise so wie die Gliederung aus großen Stein- und Holzbauwerken, gehen die Forscher davon aus, dass die Bewohner Monkodonjas einer gewissen Oberschicht zugehörig waren.  Außerhalb der Akropolis gelegen war die Ober- und Unterstadt, wo die restliche Bevölkerung ihre Behausungen hatten. Es befanden sich Handels-, Handwerks- und Wohnhäuser, die von der Bauweise als auch von der Ausstattung her deutlich einfacher waren als die Behausungen auf der Akropolis und im inneren Ring der Befestigungsmauer. Die Forscher schätzen, dass ca. 1000-2000 Personen in Monkodonja lebten. Monkodonja wurde bereits in der Frühbronzezeit erstmals bebaut und befestigt.

Von pelasgisch-mykenischen Makedonen erbaute Siedlung Monkodonja

Von pelasgisch-mykenischen Makedonen erbaute Siedlung Monkodonja

Als wissenschaftlich erwiesen gilt, dass Monkodonja in einer engen Beziehung mit der mykenischen Kultur steht. Fragmente von Keramiken, die in Monkodonja gefunden wurden, belegen dies eindeutig, so die Archäologen. Monkodonja ist damit eine der ältesten stadtartigen Siedlungen, die in Kroatien gefunden wurden und deren Architektur von der pelasgisch-mykenischen Kultur beeinflusst wurde. Die Siedlung Monkodonja ist ein Beispiel dafür, wie weit verbreitet der Siedlungsraum der pelasgischen Stämme in der pelasgisch-mykenischen Epoche (18.Jhd.v.Chr.) war.

Siehe auch Mykenisches-Makedonisch


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